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Übungen Freiwillige Feuerwehr

Berichte zu Übungen der Feuerwehr Gottenheim, oft mit den Nachbarwehren aus Bötzingen, Umkirch und der March:

2024: Feuerwehr-Großübung

Am Sa, 6. April 2024, fand eine große Übung der Blaulichtfamilie in Gottenheim beim Sägewerk Meier statt.

Bei der ersten Erkundung durch die Feuerwehr Gottenheim wurde ein Brand in der Sägehalle festgestellt und dass sich noch Menschen im Gefahrenbereich befanden.

Daraufhin veranlasste Kommandant Dominik Zimmermann, dass weitere Kräfte aus dem Unterstützungsbereich Kaiserstuhl von den Wehren aus Bötzingen, Umkirch und March hinzukamen, ebenso die Führungsgruppe Breisach mit ihrem Einsatzleitwagen.

Acht Personen, gestellt von der Jugendfeuerwehr, wurden gerettet, fünf Löschrohre sowie ein Wasserwerfer über die Bötzinger Drehleiter eingesetzt.

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Alle Bilder: Christian Riesterer

9. Sept. 2018: BGV spendet der Wehr neue Tragkraftspritze

Im Rahmen des Gottenheimer Weinfestes erhielt die Freiwillige Feuerwehr Gottenheim am Sonntag, 9. September, eine neue Tragkraftspritze, die der Wehr vom Badischen Gemeinde-Versicherungs-Verband (BGV) im Rahmen seines Engagements zur aktiven Schadensverhütung gespendet worden war.

ÜbergabeTragkraftspritze

Zur Übergabe fanden sich um 11 Uhr neben einer Abordnung der Feuerwehr mit Kommandant Clemens Maurer an der Spitze auch Bürgermeister Christian Riesterer, Pfarrer Karlheinz Kläger, Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes und der Nachbarwehren sowie der BGV-Vorstandsvorsitzende Heinz Ohnmacht und BGV-Bezirksdirektor Joachim Hauser (aus Bötzingen) im Rathaushof ein.

Der Badische Gemeinde-Versicherungs-Verband (BGV) ist – neben dem allgemeinen Versicherungsgeschäft – auch der Versicherer aller badischen Kommunen, wie Heinz Ohnmacht berichtete. Die Straßen, Plätze, die öffentlichen Gebäude und die Fahrzeuge der Gemeinde Gottenheim sowie auch die örtliche Feuerwehr seien beim BGV versichert. Wir setzen auf ein Gegenseitigkeitsverhältnis, so Ohnmacht. Neben der Schadensregulierung sei auch die aktive Schadensverhütung ein wichtiger Aspekt des BGV und für seinen Verband eine Verpflichtung. Insbesondere die Unterstützung der Feuerwehren liege dem BGV am Herzen, weshalb er die Tragkraftspritze sehr gerne der Gottenheimer Wehr übergebe.

Das moderne Gerät komme genau zum richtigen Zeitpunkt, betonte Feuerwehrkommandant Clemens Maurer, denn die alte Spritze sei schon sehr in die Jahre gekommen und nicht einfach zu bedienen. Mit dem neuen Gerät könnten bei Einsätzen größere Strecken überwunden und eine höhere Leistung erzielt werden.

Auch Bürgermeister Riesterer freute sich über die Spende und dankte den BGV-Vertretern. Pfarrer Karlheinz Kläger segnete anschließend das Gerät und die Menschen, die es künftig benutzen.

Der BGV ist eine badische Gründung und immer noch in Baden fest verwurzelt: Wo sich vor 90 Jahren acht badische Gemeinden vor Feuerschäden schützen wollten, finden heute alle Städte und Gemeinden in Baden, die Landkreise, Zweckverbände und kommunale Einrichtungen Versicherungsschutz. Über 400.000 weitere Kunden – Privatleute und Firmen - vertrauen auf die Dienstleistungen des BGV. Die Versicherungsgruppe wird gebildet vom Badischen Gemeindeversicherungs-Verband, der BGV-Versicherung AG und der Badischen Rechtsschutzversicherung AG.

2018 Feuerwehrübung mit 5 Wehren bei AHP Merkle

Wenn eine Gemeinde wächst, steigen auch die Anforderungen an die Freiwillige Feuerwehr. Insbesondere Gewerbe- und Industriebetriebe stellen bei einem Brand eine große Herausforderung dar. Ohne die Unterstützung benachbarter Wehren ist die Bekämpfung eines Brandes in einem Industriebetrieb für eine eher kleine Ortswehr wie Gottenheim kaum möglich. Deshalb wurde für die Frühjahrsübung der Freiwilligen Feuerwehr Gottenheim am Samstag, 17. März, der weitläufige Industriebetrieb AHP Merkle ausgewählt.

Um 15.01 Uhr wurde über die automatische Brandmeldeanlage der Firma AHP Merkle die Gottenheimer Feuerwehr alarmiert. Die Wehr rückte mit vier Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten aus. Bei der ersten Erkundung stellten die Einsatzkräfte fest, dass der automatische Melder im Bereich Versand den Alarm ausgelöst hatte. Doch schnell wurde klar, dass aus der Produktion Rauch aufstieg, denn der Brand war, so das ausgearbeitete Szenario von Ausbildungsleiter Michael Geng, an einer Maschine in der 2.000 Quadratmeter umfassenden Produktion ausgebrochen. Einsatzleiter Geng erhöhte die Gefahrenstufe auf Brand 4 Gebäudebrand.

Von der Wehr aus Gottenheim wurde zunächst der Löschangriff über den Haupteingang der Firma eingeleitet, weitere Fahrzeuge und Einsatzkräfte wurden zum Eingang an der Gebäuderückseite beordert, um über die Wasserentnahme aus dem Mühlbach das Löschen des Brandes vorzubereiten und die Suche nach vermissten Personen einzuleiten.

Bei der Erkundung des Gebäudes wurde festgestellt, dass im Technikum von AHP Merkle noch Personen waren. Die vermissten Personen wurden dargestellt von Kindern aus der Jugendfeuerwehr, die an diesem Tag zum ersten Mal ihre neuen Einsatzjacken trugen. Die Feuerwehren aus Bötzingen und Umkirch wurden alarmiert und trafen wenig später am Einsatzort ein. Sie wurden zur Menschenrettung und Personensuche eingesetzt.

Um die Atemschutzträger aus Gottenheim zu entlasten, wurde später auch March und Eichstetten dazu gezogen. Im Ernstfall würden auch Ihringen und Breisach alarmiert, um die Feuerwehrleute im Einsatz zu entlasten, vor allem die Atemschutzträger. Denn im Ernstfall, berichtete Michael Geng, würde der Einsatz – insbesondere die Überwachung des Objekts – vermutlich bis zum nächsten Morgen dauern.

Nach 20 Minuten war das Feuer unter Kontrolle, nach 45 Minuten der Brand gelöscht und die Gebäudeteile abgesucht. Beim Brand wurden zwei Personen schwer verletzt, darunter ein Atemschutzträger der Gottenheimer Feuerwehr. Insgesamt wurden elf Personen aus dem Gebäude gerettet. Die Produktionshalle wurde nach dem Löschen des Feuers von der Feuerwehr entraucht.

Insgesamt 70 Einsatzkräfte, 18 Jugendliche, fünf DRK-Einsatzkräfte und zehn Fahrzeuge waren bei der Feuerwehrübung vor Ort – inklusive der Führungsgruppe Kaiserstuhl, die die Übung dokumentierte. Auch die Jugendfeuerwehr aus Gottenheim war dabei im Einsatz – die Kinder durften die Verletzten spielen. Einige Zuschauer, darunter Bürgermeister Christian Riesterer und Sicherheitsleute des Unternehmens, beobachteten die gut organisierte Übung mit fünf Feuerwehren.

Aus meiner Sicht ist die Übung gut gelaufen. Die Einsatzkräfte haben strukturiert gearbeitet. Ich bin zufrieden, resümierte Michael Geng, Ausbildungsleiter der Freiwilligen Feuerwehr Gottenheim, beim Abschlussessen in der Mensa des Hydraulikherstellers AHP Merkle.

Auch Feuerwehrkommandant Clemens Maurer und Bürgermeister Christian Riesterer dankten den Feuerwehrleuten aus Gottenheim, Bötzingen, Eichstetten, March und Umkirch sowie den Rettungskräften des DRK-Ortsvereins Gottenheim für die Bereitschaft, an der Übung teilzunehmen und Einsätze so sicherer zu machen. Es sei wichtig, die Menschenrettung unter Atemschutz in großen, unübersichtlichen Räumen zu üben, betonte Michael Geng. Ohne die Unterstützung der Nachbarwehren sei so ein Einsatz für Gottenheim nicht zu schaffen. Kommandant Clemens Maurer bedankte sich bei der Familie Merkle, für die Möglichkeit im Industriebetrieb zu üben, für die gute Zusammenarbeit und für die Einladung zum Essen für die Einsatzkräfte.

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Alle Bilder: Marianne Ambs

25.April 2015 Großer Hilfeleistungstag mit fünf Wehren

Wochenlang hatte die Freiwillige Feuerwehr Gottenheim um Kommandant Clemens Maurer sich auf diesen Tag vorbereitet: Am Samstagmorgen, 25. April, um 9 Uhr war es dann soweit. Fünf Freiwillige Feuerwehren und Rettungsorganisationen trafen sich auf dem Gelände der Firma Herbert Maucher im Ried zum großen Technischen Hilfeleistungstag.

Das Prüf- und Beobachtungsteam

Beteiligt an der Großübung, bei der es nicht um das Löschen von Bränden sondern um die technische Hilfeleistung bei Unfällen ging, waren neben der Gottenheimer Feuerwehr auch die Wehren aus March, Umkirch, Bötzingen und Eichstetten.

Auch die Teilnehmer des Truppführerlehrgangs waren vor Ort und legten im Rahmen der Übung ihre praktische Prüfung ab. Insgesamt 80 Feuerwehrmänner und –frauen sowie 25 Rettungskräfte vom Deutschen Roten Kreuz und vom Malteser Hilfsdienst sowie der Gottenheimer Allgemeinarzt Dr. Peter Feil und zwei Notärzte waren am Hilfeleistungstag vor Ort.

Sie waren mit acht Feuerwehrfahrzeugen, drei Rettungswagen, lebenden Unfallopfern und Rettungspuppen auf dem Betriebsgelände eingetroffen. Immer im Wechsel organisiert eine der fünf benachbarten Wehren den großen Hilfeleistungstag, an dem auch die Zusammenarbeit unter den Feuerwehren eine große Rolle spielt. Dieses Jahr war Gottenheim an der Reihe: Fünf Stationen mit Unfallszenarien hatte Oberbrandmeister Michael Geng, Ausbildungsleiter der Gottenheimer Feuerwehr, gemeinsam mit dem Gottenheimer Feuerwehrkommando auf dem Betriebsgelände vorbereitet.

Die Szenarien reichten von einem nächtlichen Verkehrsunfall mit Traktor und Pkw, über eine eingeklemmte Person unter einem landwirtschaftlichen Gerät, einen Gefahrgutunfall nach einer Havarie, einen Tiefbauunfall mit einer verschütteten Person bis zu einem Silounfall mit einer vermissten Person. Bei der Ausarbeitung der Szenarien hatte Michael Geng, der bei der Berufsfeuerwehr Freiburg arbeitet, einige Schwierigkeiten eingearbeitet: Uhrzeit, Temperatur und Wetterlage! Der Verkehrsunfall an der ersten Station war zum Beispiel um 4.33 Uhr nachts angesetzt. Hier ist besonders auf ausreichende Ausleuchtung der Unfallstelle zu achten, informierte Geng bei einem Rundgang mit Gottenheims Bürgermeister Christian Riesterer.

Für unsere Feuerwehrleute ist dieses Gelände wie ein großer Abenteuerspielplatz, freute sich Michael Geng über das vielseitige Areal, das Herbert Maucher den Feuerwehren bereitwillig zur Verfügung gestellt hatte. Geng betonte den hohen Stellenwert solcher Übungen: Es geht darum, eigene Lösungsansätze zu erarbeiten und umzusetzen. Jede Gruppe löst die ihr gestellten Aufgaben auf ihre eigene Art. Dabei stünden Schnelligkeit und Sicherheit an erster Stelle. Eine Stunde pro Station hatte jede Gruppe zur Verfügung – von der Alarmierung bis zur Aufarbeitung durch den Ausbilder am Ende des Einsatzes. Am Ende der fünfstündigen Übung zogen Michael Geng und das Vorbereitungsteam ein positives Fazit. Alle waren sich sicher:
Die Teilnehmer hatten viel gelernt – auch über die Zusammenarbeit untereinander und mit den Rettungskräften.

Text: Marianne Ambs

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Alle Bilder: Rolf Präg

2014 Große Frühjahrsübung

Am vergangenen Samstag, 10. Mai, ertönte um 15 Uhr die Sirene – Feuerwehralarm. Glücklicherweise war es nicht ein Ernstfall, der die Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Gottenheim und die Nachbarwehren aus Bötzingen und Umkirch zum Einsatz rief.

Die Grundschule wurde ausgewählt, weil hier mehr als 100 Grundschüler mit ihren Lehrern, die Kleinkind- und die Kernzeitbetreuung untergebracht sind. Den Ausbruch eines größeren Feuers in diesem Gebäude könnte die Gottenheimer Wehr kaum allein in den Griff bekommen. So wurden die Feuerwehr Bötzingen mit ihrer Drehleiter und die Nachbarwehr aus Umkirch hinzugezogen – in der Übung am Samstag wurde insbesondere auch die Zusammenarbeit der drei Wehren im Falle eines Einsatzes bei der Gottenheimer Grundschule geübt.

Die vor einiger Zeit ins Leben gerufene Führungsgruppe Kaiserstuhl war ebenfalls vor Ort und beobachtete die Großübung der drei Wehren.

Bürgermeister Christian Riesterer, Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung sowie interessierte Nachbarn und Bürger verfolgten den Verlauf der Übung, an der auch freiwillige Schülerinnen und Schüler sowie einige Eltern teilnahmen. Die Gesamteinsatzleitung hatte Gottenheims Feuerwehrkommandant Clemens Maurer, der im Januar 2014 zum Feuerwehrkommandant gewählt worden war. Als stellvertretender Kommandant hat er aber schon einige Übungen geleitet, so dass die Aufgabe für ihn nichts Neues war. Die Einsatzkräfte des DRK-Ortsvereins waren ebenfalls vor Ort, um die Verletzten zu betreuen.

Hurra die Schule brennt!

Angenommen wurde folgendes Szenario: Aus unbekannter Ursache war am Dienstagmorgen ein Brand im nicht belegten Musiksaal der Schule ausgebrochen. Das Feuer wurde von der Hausalarmanlage detektiert und löste den Alarm ordnungsgemäß aus. Der Hausmeister ging zur Meldezentrale und erkundete den Auslösebereich. Da er bereits im Nordtreppenraum eine Rauchentwicklung feststellen konnte, informierte er umgehend die Feuerwehr unter dem Notruf 112. Von der integrierten Leitzentrale wurden gemäß Alarmplan die Feuerwehren aus Gottenheim und Bötzingen verständigt. Da mehrere Notrufe folgten, wurden zusätzlich die Feuerwehr Umkirch, die Führungsgruppe Kaiserstuhl und der Kreisbrandmeister verständigt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde eine Rauchentwicklung im Dachbereich festgestellt.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr Gottenheim erkundete an der Meldezentrale den Auslösebereich. Ein Rauchmelder im Treppenraum Nord im 2. OG hatte angesprochen. Vom Einsatzleiter wurden daraufhin vier Abschnitte gebildet. Die Feuerwehr Gottenheim stationierte sich in der Schulstraße und kontrollierte das Haupttreppenhaus; das Erdgeschoss und das 1. OG wurden erkundet, um Personen zu retten. Die Feuerwehr Bötzingen wurde zur Brandbekämpfung mit der Drehleiter im Schulhof eingesetzt. Die Feuerwehr Umkirch stellte auf den Bolzplatz Sicherheitstrupps für die Atemschutzkräfte, übernahm die geretteten Personen und übergab diese an das DRK Gottenheim zur Weiterversorgung Die Führungsgruppe Kaiserstuhl erstellte einen Lageplan und unterstützte die Einsatzleitung und die Einsatzkräfte bei Bedarf.

Insgesamt waren 22 Feuerwehrkräfte aus Gottenheim, 19 aus Bötzingen und 9 aus Umkirch im Einsatz. Dazu kamen 9 Kräfte der Führungsgruppe und 11 Personen des DRKs Gottenheim. Die Jungfeuerwehr stellte 10 Personen. Damit waren 59 Feuerwehrleute und 11 Feuerwehrfahrzeuge vor Ort. Es nahmen insgesamt 80 Personen der Rettungsdienste und 23 Eltern und Kinder teil.

Text: Marianne Ambs

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Alle Bilder: Daniel Hengst