Generation Gemeinsam
in Go.
Kontakt zur Gruppe
- Anton Schlatter (Gruppensprecher), Tel: 0160-8416573
- Barbara Hartenbach (stellv. Sprecherin), Tel: 07665-51306
- Mail: generationgemeinsam@gottenheim.de
- gg-Logo: hellblau - dunkelblau
- Profile: Anton, Barbara, weitere folgen…
Wir freuen uns, wenn Einwohner*innen, die am Gemeinschaftsprojekt interessiert sind, dazu kommen und sich einbringen.
Eure BE-Gruppe Generation Gemeinsam
März'25: Aufbau Sorgende Gemeinschaft
Einwohnerversammlung: Gut alt werden...

Am 18. März 2025 fand in der Turnhalle der Grundschule eine Einwohnerversammlung statt. BM Christian Riesterer begrüßte die etwa 100 Anwesenden und stellte zu Beginn interessante Zahlen zu Gottenheim vor: Gottenheim in (statistischen) Zahlen
Die Pläne der Gemeinde waren die Initialzündung für die Bürgerengagement-Gruppe generation gemeinsam
. Mit einer Fragebogenaktion hat die Gruppe die Bürgerinnen und Bürger Anfang des Jahres mit ins Boot geholt. Bei der Einwohnerversammlung
stellten Anton Schlatter und Barbara Hartenbach, die Sprecher der Steuerungsgruppe, das Leitbild und die Ziele der Gruppe vor und erläuterten das Ergebnis der Fragebogenaktion. In der Bürgergruppe engagieren sich derzeit etwa 20
Gottenheimerinnen und Gottenheimer.
Die Gruppe setze sich für den Aufbau einer tragfähigen Unterstützungsstruktur für Menschen mit Hilfebedarf in Gottenheim ein, fasste Anton Schlatter die Ziele der Gruppe zusammen. Lucia Eitenbichler vom Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald berichtete über den Aufbau von sogenannten sorgenden Gemeinschaften im Kreis. Gottenheim sei eine der sechs Pilot-Kommunen beim Landratsamt. Sie wies auf die Möglichkeit hin, einen Bürgerverein zu gründen, um die Verantwortung zu teilen und das Engagement rechtlich abzusichern.
Barbara Hartenbach stellte das Ergebnis der Umfrage vor: 308 Bürgerinnen und Bürger haben an der Befragung teilgenommen. Das sind rund zehn Prozent der Einwohner. 233 Personen haben den Fragebogen komplett ausgefüllt, andere brachen
früher ab. Oft wurde online an der Umfrage teilgenommen. Doch auch bei der Präsentation der Gruppe auf dem Weihnachtsmarkt wurden einige Fragebögen ausgefüllt. Die Teilnehmer waren zwischen 14 und 93 Jahren alt
, so Hartenbach. Die meisten
der Teilnehmenden seien 55 bis 70 Jahre alt. Das ist die Gruppe, die sich Gedanken darüber macht, wie sie mit fortschreitendem Alter und Unterstützungsbedarf gut in Gottenheim leben kann.
Viele Wünsche seien geäußert
worden. Vor allem fehlten den Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten sich zu treffen, zum Beispiel ein Café. Auch mehr Angebote für Bewegung insbesondere für ältere Menschen sei oft gewünscht worden und auch ein Fahrdienst war ein oft
geäußerter Wunsch. Und erfreulich viele Menschen hätten sich bereit erklärt jetzt oder später ehrenamtlich mitzumachen.
Die Gruppe habe sich gefragt, welche Wünsche in kurzer Zeit gut umsetzbar seien, berichtete Anton Schlatter. Einige Bürgerinnen und Bürger haben sich für ein konkretes Projekt interessiert.
So wollen Sabine und Armin Schraft-Irnstädter
sowie Dietmar Wasmuth sich im Dorf für mehr Begegnungsorte einsetzen und wo möglich, entsprechende Angebote entwickeln oder vorhandene erweitern. Birgit Wiloth-Sacherer stellte ihr Herzensprojekt, einen Mittagstisch für ältere Menschen im
Dorf vor. Andrea Haas-Riesterer und Timo Schondelmaier planen in Zusammenarbeit mit dem Sportverein weitere Gesundheits- und Fitnessangebote für ältere Menschen und solche mit körperlichen Einschränkungen. Anton Schlatter, Tom Moses und
Michael Höfflin wollen einen Fahrdienst einrichten, etwa zum Einkaufen, zum Arzt oder für andere Besorgungen. Für alle Projekte sind weitere Freiwillige herzlich willkommen.
Diana Raab vom Landratsamt informierte noch über die Möglichkeit, an einer Fortbildungsangebot Häusliche Begleitung
teilzunehmen. Dieses sei insbesondere für pflegende Angehörige und ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger
gedacht. Die Kosten für die Fortbildung übernimmt die Pflegekasse.
Weitere Schritte der generation gemeinsam
seien nun die Bildung von Arbeitsgruppen für die konkreten Projekte, das Einholen von Fördergeldern und schließlich auf die Gründung eines Bürgervereins, fasste Anton Schlatter zusammen. Zudem
wolle man möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger einbinden. Wer sich informieren oder mitmachen will, kann zu einem Treffen der Bürgergruppe immer am zweiten Mittwoch im Monat dazukommen. Die Treffen finden um 19 Uhr in der
Bürgerscheune oder im Rathaus statt. Der nächste Termin ist am 9. April. Zudem stellt sich die generation gemeinsam
am Sonntag, 6. April, mit einem Cafétreff in der Bürgerscheune vor. Beginn ist um 15 Uhr.
👉Präsentation Sorgende Gemeinschaft
separat TOP2: Planung Umbau der Schulstraß
Im Anschluss war zu einem Umtrunk und Gesprächen mit der Verwaltung und den Referenten eingeladen, was auch rege genutzt wurde.
Tipp: Zur Vergrößerung Miniaturbild anklicken...
Alle Bilder: Kurt Hartenbach
15.Dez.2024: Start Fragebogenaktion
Infostand zu Gut alt werden in Gottenheim
Im Gemeindeblatt 2024/50 wurde ein Fragebogen als Papier verteilt, den Gottenheimer Bürgerinnen und Bürger nicht ungenutzt lassen sollten: Es geht darum, in Gottenheim eine sorgende Gemeinschaft aufzubauen, in der alle Generationen und insbesondere die älteren und hilfsbedürftigen Menschen gut aufgehoben sind - mitten im Dorf.
Auf dem Weihnachtsmarkt informierten Mitglieder der Steuerungsgruppe über das Projekt und standen für Fragen zur Sorgenden Gemeinschaft
, zum Bürgerschaftlichen Engagement und zum Fragebogen zur Verfügung:
Tipp: Zur Vergrößerung Miniaturbild anklicken...
Timo Schondelmaier hatte im Rathausfoyer die Vision der Bürgergruppe von einer lebendigen Sorgenden Gemeinschaft
in Playmobil-Szenarien dargestellt. So gab es unter anderem Szenen, in denen Menschen zuhause
unterstützt werden. Weitere Szenen machten deutlich, dass zwar die Unterstützung für ältere und alte Menschen in der Gemeinde im Fokus stehen, aber darüber hinaus auch Hilfen für junge Menschen mit Handicap oder junge Familien,
die in eine schwierige Lage geraten sind, mitgedacht werden. Ziel sei eine Dorfgemeinschaft, die das gemeinsam
umfassend versteht, in der jede und jeder Hilfe erhalten kann, wenn sie benötigt wird, informierten Anton Schlatter,
Barbara Hartenbach und Timo Schondelmaier am Stand der Gruppe.
Der Fragebogen richtet sich nicht nur an die älteren Gottenheimerinnen und Gottenheimer. Alle Bürgerinnen und Bürger jeden Alters können sich mit dem Fragebogen zu Wort melden und ihre Wünsche äußern. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich einzubringen und am Aufbau des bürgerschaftlichen Engagements konkret mitzuarbeiten.

Der ausgefüllte Fragebogen kann bis spätestens 21. Februar abgegeben werden. Man kann den Fragebogen auch online oder mit dem Smartphone ausfüllen, QR-Code und Link: survey.lamapoll.de/fragebogen-gottenheim
Mit der Vertragsunterzeichnung mit dem Bauverein Breisgau und der Pfarrpfründestiftung der Erzdiözese geht die Bebauung des Areals Alter Kindergarten
und der Bahnhofstraße in eine konkrete Phase. An den Verkauf
der Grundstücke ist die Bebauung innerhalb der nächsten Jahre geknüpft und damit die Etablierung einer Pflegewohngruppe durch die Gemeinde im Neubau an der Kaiserstuhlstraße. Das ist der richtige Zeitpunkt,
um die Bürgerinnen und Bürger einzubinden
, ist BM Riesterer überzeugt.
Viel Vorarbeit wurde schon geleistet – im Gemeinderat, in der Verwaltung und in einer Lenkungsgruppe aus fachlich versierten
Expertinnen und Experten, Gemeinderäten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Aus der Lenkungsgruppe heraus hat sich eine Steuerungsgruppe geformt. Sprecher der Gruppe sind Anton Schlatter und Barbara Hartenbach.
Sie sind auch gemeinsam mit BM Riesterer die Kontaktpersonen zum Landratsamt, denn Gottenheim wurde als Pilotgemeinde im Rahmen der Leuchtturmprojekte für eine neue Pflege- und Sorgekultur im Landkreis
Breisgau-Hochschwarzwald
ausgewählt.
Unter Führung der Steuerungsgruppe hat sich inzwischen eine Bürgergruppe des bürgerschaftlichen Engagements (BE-Gruppe) mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern gebildet, die sich
aktiv im Rahmen von Gut alt werden in Gottenheim
einbringen wollen.
Umfrage